Hallo, liebe
Karnevals-
freunde!
Wir starten mit einer neuen Homepage in die Session 2008/9!
Wenn Ihr Wünsche oder Vorschläge habt, die noch auf der Seite untergebracht werden sollten,
dann schickt uns eine E-Mail!
D
ie Interessengemeinschaft Cottbuser Carneval ist aus einem, bereits 3 Jahre fungierenden,
Betriebsfaschingsclub des RAW "Hermann Matern" Cottbus hervorgegangen.
In der ICC fanden sich Leute zusammen, welche die gleichen Interessen hatten, nämlich, "Spaß an der Freud"!
Der Club konstituierte sich 1983 als Volkskunstkollektiv, welcher als einziger dieser Art in der Stadt tätig war.
Mit 17 Mitgliedern startete der erste Präsident, Uwe Sarrach, unter dem Motto "Schlafmützen werden wach!"
in die Session. Stammhaus der ICC wurde die Parkgaststätte "Brunschwig"
Originelle Einfälle erwarteten die Besucher zum Beispiel mit der Rutsche am Einlass und das Prinzenpaar
residierte damals noch im Bett.
Die Funkengarde und das Showballett waren glanzvolle Höhepunkte der Veranstaltungen.
Mit der 1. Session der ICC
war das "wach werden" der Cottbuser Schlafmützen ein gelungener Auftakt für das karnevalistische Treiben in der
Stadt Cottbus.
Nicht nur die Anhänger der ICC wurden immer mehr, (sie waren nun ausgeschlafen), sondern auch die Mitglieder.
Ihre Zahl stieg ein Jahr später schon auf 45 an. Mit der 2. Session lenkte Frank Czepok, als neuer Präsident,
die Geschicke des Vereins. Es entstanden verschiedene Sparten wie der Elferrat, Garde Männer, Funkengarde,
Männerballett, Büttenreden, Dekoration, und Programmgestaltung.
Käfig und Hochzeitsbüro sollten NICHT vergessen werden!
Bereits nach den ersten drei Jahren ihres Wirkens, wurde die ICC mit dem Titel "Hervorragendes Volkskunstkollektiv
der DDR" geehrt. Durch Fleiß und Ideenreichtum gelang es der Interessengemeinschaft, sich zu einem
Volkskunstkollektiv der Oberstufe zu profilieren.
Der 1984 erstmals durchgeführte Kinderfasching erfreute sich immer größerer Beliebtheit.
Dieser Tag wurde von allen kleinen Karnevalisten schon sehnsüchtig erwartet, denn die Veranstaltungen sind
zu einer schönen Tradition geworden.
Am 11.11.1987 wurde die 5. Session wurde unter dem Motto "Cottbus wie es singt und lacht!" eröffnet.
Die Aktiven der ICC, wie der Cottbuser Postkutscher oder die närrischen Mönche sorgten bei 14 Veranstaltungen
und mehr als 7000 Besuchern für stimmungsvolle Unterhaltung.
Büttenreden sind Nadelstiche in gesellschaftliche Probleme, die zu dieser Zeit wohl nur Karnevalisten
machen durften. Mit spitzer Zunge nahmen sie Alltagsärgerlichkeiten aufs Korn. Die Cottbuser hatten für solche
Art Satire mehr als nur ein offenes Ohr.
Mit der Wende brach auch für die ICC eine neue Zeit an. Viele Menschen waren verunsichert, was zur Folge hatte,
das die Zuschauerzahlen rückläufig wurden. Auch die Parkgaststätte "Brunschwig" machte für immer zu, so dass sich der
Verein um eine neue Spielstätte bemühte. Aber von alldem ließen sich die ICC-Mitglieder nicht entmutigen.
Eine neue Spielstätte hatte man dann im "Haus der Bauarbeiter" gefunden.
Im Jahre 1992 übernahm Ingo Kaufmann das Amt des Präsidenten. F. Czepok konzentrierte sich
jetzt auf den, von ihm 1990 gegründeten Karnevalverband ( KVL), dessen Präsident er auch war.
Von der attraktiven Funkengarde, über das sexy Showballett bis zum Lachmuskel strapazierenden Männerballett,
wurde dem Publikum einiges geboten. Stimmgewaltige Büttenredner thematisierten auf ihre Art aktuelle Probleme und
Vergangenheitsbewältigung.
Die Freude über die hervorragenden Bedingungen im "Haus der Bauarbeiter" dauerte aber nur ein paar Jahre, dann
wurde auch dieses Haus geschlossen. Es begann für die ICC wieder die Suche nach einer neuen Spielstätte.
Gefunden wurde sie u.a. im Kleinen Spreewehr, "Stadttor", Bürgerhaus, Gaststätte "Kaiser`s", Brauhaus Cottbus
und seit 2004 im Festzelt auf dem Viehmarkt.
Ingo Kaufmann führte den Verein bis 2003, dann übernahm Günther Hiebel für 4 Jahre den Vorsitz.
Die Interessengemeinschaft Cottbuser Carneval ist aber nicht nur für seine Veranstaltungen in der 5. Jahreszeit
bekannt. Ein jährliches Highlight ist das Neptunfest am Groß See.
Heute zählt der Verein, unter der Leitung von Günter Sielski, über 60 aktive Mitglieder, hat einen Ehrenpräsidenten,
3 Ehrensenatoren und zahlreiche Ehrenmitglieder.
In enger Kooperation mit der Firma d.print, ist die "Alte Chemiefabrik"
zur neuen Spielstätte der ICC geworden.
An diesem Ort will der Verein, in seinem 25. Jubiläumsjahr, an alte Traditionen anknüpfen und neue schaffen.